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Titelthema: Stärkende Vielfalt

Gemeindebrief-Ausgabe 4/2020
(Dezember 2020 – Februar 2021)

 

 Liebe Gemeinde,

gemeinsam zu Tisch sitzen ist ein urbiblisches Symbol.

Tiefkühlpizza oder Schweinebraten? Auf einer Pfeillinie können sich die Jugendlichen bei unserer Mitarbeiterwerkstatt einsortieren, wo ihre Gaben und Fähigkeiten beim Thema Kochen liegen. Gott sei Dank gibt es einige in unseren Reihen, die ihr Kreuz auch beim Schweinebraten machen. Dem Bild unten kann man entnehmen, dass in der Jugend nicht nur das gemeinsame Kochen, sondern vor allem auch das gemeinsame Essen eine große Rolle spielen.

Ob auf Wochenenden oder größeren Freizeiten, Konfi-Aktionen oder dem VIN-Dinner: Das Essen wird bei uns manchmal auch zelebriert. Das Kochen macht Spaß, und die Anerkennung für die Köche ist groß. Eine klassische Win-Win-Situation. Vor unserem großen Abendmahl in der Scheune beim Konfi-Wochenende reden wir auch über Essgewohnheiten.

Wo wird heute noch zu Hause gemeinsam Mittag gegessen? Vor zwanzig Jahren vielleicht noch üblicher, ist es heute eher die Ausnahme. Kantinen-Essen oder Fastfood für die Erwachsenen und Rundumverköstigung in Kita und Schule. An den Abenden sieht es oft nicht anders aus, wenn jeder so seinen Interessen nachgeht. In Coronazeiten zeichnete sich da plötzlich ein anderes Bild. Die Eltern im Homeoffice und die Kinder beim Homeschooling. Wäre interessant zu erfahren, ob in diesen Zeiten häufiger zusammen gegessen wurde…

Für mich persönlich hat es einen unschätzbaren Wert, in verschiedenen Situationen mit unterschiedlichen Menschen gemeinsam zu essen. Ein urbiblisches und sehr jesuanischen Bild. Gemeinsam an einem Tisch und die Gespräche drehen sich nicht nur um Arbeits- und Schulthemen. Es kann auch gerne diskutiert und gealbert werden. Man hat einfach mal Zeit, und da darf auch schon mal das Essen kalt werden.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Diakon Johannes Beck